10 Dinge an denen Du merkst, dass Du pleite bist Posted on

Wer kennt das nicht, wenn am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig ist? Hier sind zehn Anzeichen an denen Du merkst, dass Du ein wirklich hartes Leben führst: 1. Pfandsammeln   2. Auf der Suche nach schnellem Geld   3. Öffentliche Verkehrsmittel   4. WLAN Schnorrer   5. Medikamenten Tester   6. Geburtstag   […]

Wer kennt das nicht, wenn am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig ist? Hier sind zehn Anzeichen an denen Du merkst, dass Du ein wirklich hartes Leben führst:

1. Pfandsammeln

Pfandsammeln

 

2. Auf der Suche nach schnellem Geld

Sofortkredit

 

3. Öffentliche Verkehrsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel
 

4. WLAN Schnorrer

WLAN Schnorrer
 

5. Medikamenten Tester

Medikamententester
 

6. Geburtstag

Geburtstag
 

7. Haferflocken

Haferflocken - pleite sein
 

8. Gemeinschaftskochen

Gemeinschaftskochen
 

9. Oma & Opa

Oma und Opa - pleite sein
 

10. Mitfahrer

Mitfahrer - pleite sein

 

 

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Smalltalk- werde Meister des galanten Geplauders! Posted on

Was ist eigentlich Smalltalk? Ob auf der Party, auf der Messe oder im Büro, Smalltalk öffnet überall Türen. Er ist mittlerweile unerlässlich geworden. Smalltalk ist die Kunst, über Belangloses zu reden und dabei auch noch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Er dient nicht nur als Pausenfüller; vielmehr ist der Smalltalk ein wichtiges Mittel der Kommunikation, […]

Was ist eigentlich Smalltalk?

Ob auf der Party, auf der Messe oder im Büro, Smalltalk öffnet überall Türen. Er ist mittlerweile unerlässlich geworden. Smalltalk ist die Kunst, über Belangloses zu reden und dabei auch noch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Er dient nicht nur als Pausenfüller; vielmehr ist der Smalltalk ein wichtiges Mittel der Kommunikation, das uns erlaubt, Kontakte zu knüpfen und sogar Netzwerke aufzubauen. Dabei wird dem Gegenüber Offenheit signalisiert, wodurch sich seine Bereitschaft steigert, zuzuhören. Er erlaubt uns zum einen,  den anderen auf eine unverbindliche Art und Weise kennenzulernen. Zum anderen kann er ein wichtiger Erfolgsschlüssel sein. Smalltalk soll sogar die Fähigkeit haben, in Konfliktsituationen Wogen zu glätten.

Die Anleitung für den perfekten Smalltalk

Wichtig beim Smalltalk ist vor allem seine nicht-fachliche Ebene und seine Leichtigkeit. Dabei ist es genau das, was uns oft so schwer fällt: unverfänglich und locker über Belangloses zu plaudern! Wenn du also auch zu denen gehörst, die ein unbeschwertes Pläuschchen nicht ohne Weiteres aus dem Stegreif zustande bringen, dann haben wir die perfekte Anleitung für dich!

Sinnvolle Situationen für einen Smalltalk

smalltalkbild01Sinnvolle Situationen für einen Smalltalk ergeben sich eigentlich immer. Sei es beim Vorstellungsgespräch, am ersten Tag im neuen Job oder – weniger formell – auf einer Party, auf der du nur den Gastgeber kennst.

Generell sollten am besten alltägliche Themen wie Wetter, Sport, Reisen, Filme oder Hobbys gewählt werden. Hat dein Gegenüber vielleicht sogar die gleichen Hobbys wie Du? Perfekt! Dann greife ein Thema aus dem gemeinsamen Interessenpool auf. Aber wie greift man am besten so ein Thema aus dem Nichts auf? Oder besser noch: was macht man, wenn man keinen der Beteiligten kennt?

Hier die wichtigsten Smalltalk- Regeln:

1. Der Einstieg

Um in ein Gespräch einzusteigen, das noch gar nicht begonnen hat, gilt: einfach mal den Anfang machen! Lächle den anderen an und schaue ihm dabei in die Augen. Der Augenkontakt signalisiert deinem Gegenüber, dass du offen für ein Gespräch bist. Daraufhin kannst du ganz ungezwungen fragen, wo der andere herkommt und was er auf der Veranstaltung macht. Und schon läuft das Gespräch von alleine! (So solltest du allerdings nicht vorgehen, wenn du deinem Chef im Aufzug begegnest. Dafür solltest du dir schon eine andere Frage einfallen lassen wie etwa: ,,Und in welches Stockwerk fahren Sie, Herr XY?“).

2. Fragen stellen

Wichtig ist, dem Gegenüber Fragen zu stellen. Dabei solltest du auf seine Interessen eingehen und ihm vor allem zuhören! Es kommt nie gut an, wenn man nur von sich erzählt und das Gegenüber kaum zu Wort kommen lässt. Du wirst überrascht sein, wie sympathisch Dich der andere findet, wenn Du ihn erzählen lässt und Interesse zeigst. Natürlich muss dein Interesse echt sein. Authentizität ist das A und O beim Smalltalk. Nur wer aufrichtig ist, hat Erfolg. Außerdem werden Schleimer schnell enttarnt und stehen bald alleine da. Und das wollen wir doch nicht.

3. Offene W-Fragen

Beim Fragen gilt: offene Fragen stellen. Das sind solche Fragen, die mit einem W-Wort beginnen. Wie? Warum? Was? Wer? Wo? Meide dagegen Fragen, die der andere mit einem kurzen ,,Ja“ oder ,,Nein“ beantworten kann. Denn dann könnte es schnell passieren, dass du nach kurzer Zeit nicht mehr weißt, was du den anderen noch fragen sollst und schon ist das Gespräch eher beendet als geplant. Dem folgt betretenes Schweigen und keiner weiß, was er sagen soll. Das ist peinlich.

4. Gehe die Sache locker an!

Noch ein Tipp: Hab nicht allzu hohe Erwartungen an einen Smalltalk! Mit dieser Einstellung fällt es dir wesentlich einfacher, locker zu plaudern, als dir den Kopf darüber zu zerbrechen, mit welchem intelligenten Kommentar du in der nächsten Gesprächslücke glänzen könntest. Letzteres führt eher dazu, dass du deinem Gegenüber nicht mehr zuhörst, weil du dich so sehr auf deinen nächsten Einsatz konzentrierst und dass er das wahrscheinlich auch noch bemerkt. Wieder peinlich.

5. Langweiliges Thema?

Jetzt plaudert ihr schon, aber das Thema ist leider uninteressant? Kein Problem: Themenwechsel! Oder das Thema ist interessant und sogar so interessant, dass die Fachtermini nur noch so aus dir heraussprudeln? Dann sieh dich bitte einmal kurz um und stelle fest, ob dein Gesprächspartner das auch so sieht. Wenn ja: Glück gehabt. Falls nein: wieder peinlich. Besser das Thema wechseln und diesmal eines wählen, mit dem auch der andere etwas anfangen kann. Wie wäre es damit, einfach zu Schritt zwei zurückzukehren und dem anderen eine Frage zu stellen?

6. Tabuthemen

Jetzt läuft das Gespräch schon einige Zeit und ihr habt sogar Gemeinsamkeiten gefunden? Dann herzlichen Glückwunsch! Du hast eben das Optimum des Smalltalkens erreicht. Aber bitte sag jetzt vor lauter Glückseligkeit über deine Errungenschaft, einen erfolgreichen Smalltalk geführt zu haben, bloß nichts Falsches. Du kannst schließlich immer noch ins Fettnäpfchen treten.

Tod, private Probleme, Politik, Geld, Gerüchte

smalltalkbild02Dieses wäre der Fall, wenn du über den Tod Deiner Großmutter sprichst oder besser noch, nach der toten Großmutter deines Gegenübers fragst! Oder deine Eltern haben sich kürzlich erst scheiden lassen oder du bist zudem überzeugter Atheist? Du würdest am besten hier und jetzt deine Meinung darüber kundtun, dass du dem Regierungsoberhaupt in seinem Handeln überhaupt nicht zustimmst? Außerdem reicht dir in letzter Zeit dein Geld nicht aus und du hörtest erst kürzlich ein Gerücht über einen Kollegen, dass sicher auch alle anderen in der Firma interessiert? Dann halte jetzt lieber den Mund und renn ganz schnell weg, wenn´s nötig ist. Denn das sind Themen, mit denen a) keiner deiner Gesprächspartner etwas anfangen kann oder für die sich b) niemand interessiert und mit denen du dich wahrscheinlich auch noch c) blamierst.

7. Das Gespräch beenden

Extremsituation vermieden und nichts Peinliches verraten, aber dafür wird dir jetzt langweilig und du würdest eigentlich gerne die Toilette aufsuchen? Oder dein Gegenüber langweilt dich plötzlich? Dann gibt es wohl nur einen Ausweg: mit der Geschmeidigkeit einer Katze die Kurve zu kriegen und das Gespräch so galant wie möglich zu beenden. Am besten, du verabschiedest dich höflich und bittest den anderen um seine Visitenkarte (falls Du Dich auf einer entsprechenden Veranstaltung befindest). Oder du teilst deinem Gegenüber mit , dass du dich freuen würdest, in Kontakt zu bleiben. Wenn der Gesprächspartner allerdings gar nicht zu den Favoriten auf deiner Liste gehört, kannst du dich unter dem Vorwand entschuldigen, jemand anderen sprechen zu wollen, den du eben auf der Party gesehen hast und den du natürlich kennst! Oder ganz einfach: du entfernst dich mit der Entschuldigung, die Waschräume aufsuchen zu wollen (wichtig dabei: gehe dann auch wirklich auf´s Klo, sonst fliegst du auf und es wird – peinlich).

Das war einfach? Dann kannst du ja die Smalltalk-Regeln gleich mal bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren! Aber auch in dem Fall wenn es Dir schwer erscheint:  einfach mal ausprobieren! Denn Übung macht auch hier den Meister. Bald wirst du jedes Gespräch meistern und dich als ein wahrer Smalltalk-König bewahrheiten!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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jobmama – von der Idee zum Startup Posted on

jobmama ist die neue App für Nebenjobs. Das Start-Up wurde 2015 in München gegründet und sorgt dafür, dass das Finden von Jobs und Jobbern endlich einfach wird. Keine Anschreiben, keine Lebensläufe. Ein Profil, ein Klick, ein Job. Aber wie kommt man dazu eine App für Nebenjobs zu bauen und ein Start-Up zu gründen?   Mit Leidenschaft […]

jobmama ist die neue App für Nebenjobs. Das Start-Up wurde 2015 in München gegründet und sorgt dafür, dass das Finden von Jobs und Jobbern endlich einfach wird. Keine Anschreiben, keine Lebensläufe. Ein Profil, ein Klick, ein Job. Aber wie kommt man dazu eine App für Nebenjobs zu bauen und ein Start-Up zu gründen?

 

Mit Leidenschaft an die Sache rangehen

Der Wunsch selbständig zu arbeiten war bei allen Gründungsmitgliedern schon früh vorhanden. Bei mir war vorallem die Ausbildung zum Industriekaufmann bei einem großen Automobilhersteller ausschlaggebend.

Zwar habe ich während der Ausbildung sehr viel gelernt was ich nicht missen möchte, das Wichtigste war allerdings die Einsicht, dass ich in einem großen Unternehmen als Angestellter nicht glücklich werden kann. Ich hatte das Gefühl lediglich ein kleines Rädchen in einem großen Mechanismus zu sein und besaß deswegen den Wunsch etwas Eigenes zu schaffen. Und ich wollte unbedingt den Schritt wagen ein eigenes Unternehmen zu gründen und aufzubauen.

Bei meinen Co-Foundern war die Gemütslage ähnlich, auch hier entwickelte sich früh der Wunsch zur eigenen Existenzgründung und dieser trieb unser Projekt wesentlich voran. Die Selbstständigkeit kann bei uns auf jeden Fall als Leidenschaft bezeichnet werden.

 

Vom Smalltalk zum Gründerteam

Anfang 2013 haben wir uns zum ersten Mal bei einem Meetup am Münchner Ostbahnhof getroffen. Zuerst wurde viel geredet, Ideen vorgestellt, Gedanken gesponnen – ein klassisches Brainstorming eben. Bis wir soweit waren, dass wir wirklich angefangen haben Ideen auszuarbeiten, hat es aber noch eine Weile gedauert.
Seitdem haben wir an zahlreichen Ideen gearbeitet. Wir haben Konzepte zur Online-Karriereberatung ausgearbeitet, Plattformen für Softwareentwickler geplant, einen Businessplan für ein “Kleiderkreisel für Möbel” geschrieben und noch viele weitere Ideen verfolgt. Das große Problem bei dem Ganzen war jedoch, dass wir unsere Ideen nie verwirklicht und sozusagen unsere Ideen auf die Straße gebracht haben.

 

Der wichtigste Schritt ist der Erste

Jeder Gründer wird mir Recht geben wenn ich behaupte, dass die Schritte von einer ersten Idee, die man vielleicht mit den Kumpels bei einem Bier hatte, bis zum Launch eines Produktes bekanntlich die Schwierigsten sind.
Man plant und überlegt, man recherchiert und konzipiert. Man sammelt Informationen und führt Umfragen durch, nervt Freunde, Familie und Kommilitonen. Das Ergebnis dieses langwierigen Prozesses endet oftmals in Enttäuschung, da ein ähnliches Produkt schon am Markt ist, die Umsetzung zu komplex ist oder es tausend andere Gründe gibt diese Idee nicht mehr weiterzuverfolgen.

Der wichtigste Schritt jedoch ist den Mut aufzubringen eine Idee im realen Leben auszuprobieren. Man könnte auch sagen: Die Zähne zusammenbeißen und ins kalte Wasser springen zu können.

Das Team um jobmama

Wie entstand die Idee zu jobmama?

Die Idee zu jobmama kam, als wir uns Anfang 2015 zusammengesetzt und nächtelang über Ideen diskutiert haben.Einer der Gründer, Ben (Name von der Redaktion geändert), war während des Treffens permanent mit seinem Handy auf der Datingapp Tinder, was uns zu der Überlegung geführt hat, wie diese Interaktion denn noch anders gebrauchen zu wäre. Natürlich waren wir nicht die Ersten, die auf die Idee kamen eine App für mobile recruiting zu bauen, wie das ja meistens so ist. Trotzdem fanden wir die verfügbaren Lösungen nicht wirklich zufriedenstellend, nicht zuletzt weil wir jemandem im Team haben, der jahrelang im Recruiting gearbeitet hat. Das Problem war, dass sich alle Wettbewerber nur auf das Vereinfachen der Bewerbungsphase konzentrierten. Der ganze Prozess der danach folgt, also Vorstellungsgespräche, Assessment-Center, etc. bleibt aber unverändert und somit unnötig kompliziert.
Wir fassten also den Plan mal  einen Schritt weiterzugehen und den gesamten Prozess von der Bewerbung bis zur Einstellung abzudecken und zu vereinfachen. Aus diesem Grund fiel die Wahl auf gewerbliche Arbeit, vor allem Neben- und Aushilfsjobs, denn dort sind komplexe Einstellungsverfahren nicht notwendig.

 

Wie geht es weiter?

Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an der Fertigstellung der Beta- Version der App. Desweiteren möchten wir die Zahl der User erhöhen, damit jeder, der bei uns einen Job oder einen Mitarbeiter sucht auch einen bekommt und wir benötigen natürlich allgemein Feedback unserer User zu unserer Umsetzung der App. Eine Menge Arbeit. Um unseren Usern in Zukunft noch weitere spannende Features bieten zu können und um die Weiterentwicklung von jobmama voranzutreiben sind wir ebenfalls auf der Suche nach Investoren die uns hierbei unterstützen.
Wer sich den Download der jobmama-App schon jetzt sichern möchte, sollte sich noch vor dem offiziellen Launch aufhttp://jobmama.de registrieren. Zusätzlich werden wir in den kommenden Wochen auf unseren super geilen social media Kanälen einige Aktionen starten. Deshalb: Folgt uns auf Facebook, twitter oder instagram – es lohnt sich!

Der Original-Beitrag erschien auf jung-gruenden.de.

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Kindergeld, Krankenversicherung und Steuerfreibetrag Posted on

Wenn du auf diesen Artikel gestoßen bist, bist du vermutlich gerade tief in einer steuerrechtlichen Recherche, mit dem Ziel keine unnötigen Beiträge zahlen zu müssen. Damit die Angelegenheit etwas einfacher wird, haben wir hier einmal drei wichtige Themen für Jobber zusammengefasst.   Das Kindergeld – was man beachten muss Das Thema Kindergeld ist für viele […]

Wenn du auf diesen Artikel gestoßen bist, bist du vermutlich gerade tief in einer steuerrechtlichen Recherche, mit dem Ziel keine unnötigen Beiträge zahlen zu müssen. Damit die Angelegenheit etwas einfacher wird, haben wir hier einmal drei wichtige Themen für Jobber zusammengefasst.

 

Das Kindergeld – was man beachten muss

Das Thema Kindergeld ist für viele ein wichtiges, da es für die meisten Schüler, Azubis oder Studenten kein zu vernachlässigender Betrag ist. Wer Kindergeld bekommt und was es dabei zu beachten gibt, könnt ihr auf kindergeld.info nachlesen, dort werden die Bedingungen sehr gut erklärt. Hier nur kurz die Aspekte, die das Thema Nebenjob betreffen:

  1. Wie viel darf man verdienen um noch Kindergeld zu bekommen?

As much as possible! Die Regelung der Begrenzung von Einkommen während des Bezuges von Kindergeld wurde 2011 außer Kraft gesetzt, man muss den Verdienst des Kindes beim Kindergeldantrag seit dem nicht mehr angeben.

  1. Wie lange darf man arbeiten?

Um den Anspruch auf Kindergeld nicht zu verlieren, darf man höchstens 20 Stunden in der Woche arbeiten.
Kindergeld, Krankenversicherung, Steuerfreibetrag

Die Krankenversicherung

Die Krankenversicherung als Teil der Sozialversicherung ist in Bezug auf Nebenjobs ein kompliziertes Thema. Grundsätzlich muss jeder Arbeitnehmer in Deutschland gesetzlich oder privat krankenversichert sein. Wenn man einen Minijob ausübt, zahlt allerdings nur der Arbeitgeber die Beiträge. Wenn man mehr verdient, steigen die Beiträge bis 850€ im Monat weiter an, da man sich dann in der Gleitzone befindet (siehe auch: der Midijob).
Manchmal kommen bei diesem Thema noch Sonderregelungen zum tragen. Beispielsweise gibt es für Mitglieder in der Familienversicherung gesonderte Regelungen, außerdem werden Studenten und Ehepartner manchmal unterschiedlich behandelt. Wenn ihr euch genauer informieren möchtet, findet hier bei meine-krankenkasse.de alle Antworten auf eure Fragen.

 

Der Steuerfreibetrag

Ohne groß in die Tiefen der Steuerwelt einzudringen, hier nur kurz der wohl wichtigste Betrag für Jobber: der Steuerfreibetrag. Dieser Betrag steht jedem Arbeitnehmer in Deutschland zu und beläuft sich auf 8.472€ (Stand 2015). Der Betrag wird normalerweise jedes Jahr erhöht. Dieser Freibetrag bedeutet also, dass man jedes Jahr 8.472€ steuerfrei verdienen kann, was 706€ im Monat entspricht. Wer in einem Monat darüber kommt, aber im gesamten Jahr unter dem freien Betrag bleibt, kann sich die Lohnsteuer mit einer Lohnsteuererklärung wieder holen. Man muss bei der Berechnung des Verdienstes allerdings beachten, dass dabei alle Einkommensarten mitgezählt werden.
Wie die Berechnung im Detail aussieht, erklärt einem am besten der Steuerberater. Wer mehr zum Thema lesen möchte, findet auf steuerklassen.com weitere Informationen.

 

Wir hoffen wir konnten euch die drei Themen ein wenig näher bringen und die meisten Fragen damit beantworten. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, Kritik üben möchtet oder einfach nur etwas loswerden wollt, dann postet es bitte in die Kommentare. Wir antworten so schnell wie möglich!

 

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Extrawurst: Der Werkstudentenjob Posted on

Damit man sich als Student sein Studium selbst finanzieren kann, hat sich Papa Staat eine weitere Art der Anstellung ausgedacht. Der Werkstudent unterscheidet sich von den normalen 450€- und 850€ Jobs in einigen Punkten. Wenn du wissen möchtest, was du genau dabei beachten musst, bist du hier genau richtig. Was genau ist ein Werkstudentenjob und […]

Damit man sich als Student sein Studium selbst finanzieren kann, hat sich Papa Staat eine weitere Art der Anstellung ausgedacht. Der Werkstudent unterscheidet sich von den normalen 450€- und 850€ Jobs in einigen Punkten. Wenn du wissen möchtest, was du genau dabei beachten musst, bist du hier genau richtig.

Was genau ist ein Werkstudentenjob und wer darf ihn ausüben?

Ein Werkstudentenjob kann, wie der Name schon sagt, nur von Studenten ausgeübt werden. Der große Unterschied zu anderen Anstellungsarten, ist das sogenannte Werkstudentenprivileg. Das besagt, dass man als Werkstudent von der gesetzlichen Kranken,- Pflege,- und Arbeitslosenversicherung befreit ist, ohne dass man die Einkommensgrenzen beachten muss. Wichtig ist nur, dass man nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeitet, da man sonst mehr Zeit in den Job als in das Studium investiert. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie du gleich sehen wirst.


Ausgenommen von Werkstudentenjobs sind übrigens:

  • Studenten einer Fernuniversität
  • Praktikanten
  • Studenten, die ein berufsbegleitendes Studium absolvieren
  • Studenten während der Promotion
  • Wer mehr als insgesamt 25 Semester studiert hat
  • Studenten im Urlaubssemester
  • Studenten in dualen Studiengängen

 

Mit welchen Abgaben muss man rechnen?

Wenn man als Werkstudent nur bis zu 450€ im Monat verdient, ist man faktisch kein Werkstudent sondern ein Minijobber. Wenn man zwischen 450,01€ und 850€ verdient ist man Midijobber und somit in der Gleitzone, was die Sozialversicherung anbelangt. Da man als Werkstudent nur die Rentenversicherung (und eine studentische Krankenversicherung) bezahlen muss, werden die Beiträge mit der Höhe des Einkommens steigen, bis sie bei 850€ ihr Maximum erreicht haben. Wenn man mehr als 850€ verdient ändert sich nichts mehr. Die einzige Versicherung die man bezahlt ist die Rentenversicherung.

Die Lohnsteuer fällt unabhängig davon an. Die muss man bezahlen, sobald man den Steuerfreibetrag von 8472€ (2015) pro Jahr überschritten hat.
Werkstudent

Was muss man noch beachten?


20-Stunden Regel

Maßgeblich für die Ausübung eines Werkstudenten-Jobs ist die 20-Stunden-Regel während der Vorlesungszeit. Wer mehr arbeitet muss ggf. Beiträge nachzahlen.Befindet man sich in der vorlesungsfreien Zeit und/oder den Semesterferien, kann man so viel arbeiten wie man möchte, allerdings darf die 20-Stunden-Grenze nur in 26 Wochen pro Jahr überschritten werden.

Kindergeld

Wer Kindergeld bekommt muss seit der gesetzlichen Änderung 2011 nur noch beachten, die 20-Stunden-Regel einzuhalten.Mehr dazu findet ihr auf Kindergeld.info.

Krankenversicherung

Die Verdienstgrenze für die Familienversicherung liegt bei ca. 405€, allerdings entscheidet das im Einzelfall die Krankenkasse. Wer über die Grenze kommt, muss sich selbst versichern, was sich auf ca. 80€ im Monat belaufen wird. Mehr dazu findet ihr in unserem Artikel zur studentischen Krankenversicherung.

 

Das Wichtigste in Stichpunkten

  • Werkstudent kann sein, wer hauptberuflich an einer Hochschule eingeschrieben ist
  • Vorteil: Man muss nur die Rentenversicherung bezahlen, von allem anderen ist man befreit (Werkstudentenprivileg)
  • Man muss keine Einkommensgrenzen beachten
  • Während der Vorlesungszeit darf nicht mehr als 20-Stunden pro Woche gearbeitet werden

Ihr vermisst etwas in diesem Artikel oder habt Fragen zum Inhalt? Dann stellt sie einfach in den Kommentaren, wir freuen uns darauf!

 

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Der Midijob – Alles was du wissen musst Posted on

Was genau ist ein Midijob? Wenn man mehr als 450€ im Monat verdient muss man nicht gleich den ganzen Lohn versteuern oder haufenweise Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Für den Fall, dass man zwischen 450,01€ und 850€ verdient, gibt es in Deutschland die sogenannte Gleitzone. Und aus dem Minijob wird ein Midijob.   Wer darf einen Midijob ausüben? Einen […]

Was genau ist ein Midijob?

Wenn man mehr als 450€ im Monat verdient muss man nicht gleich den ganzen Lohn versteuern oder haufenweise Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Für den Fall, dass man zwischen 450,01€ und 850€ verdient, gibt es in Deutschland die sogenannte Gleitzone. Und aus dem Minijob wird ein Midijob.

 

Wer darf einen Midijob ausüben?

Einen Midijob darf grundsätzlich jeder ausüben, allerdings mit wenigen Ausnahmen. Bei Studenten etwa, tritt meistens die Sonderregelung des Werkstudentenjobs in Kraft. Wenn man gerade eine Ausbildung absolviert, oder wenn man ein freiwilliges, soziales Jahr leistet, kann man keinen Midijob annehmen, genauso verhält es sich wenn man neben dem Midijob noch in einem normalen Angestelltenverhältnis arbeitet.

Der MidijobWelche Abgaben muss man bezahlen?

Die Gleitzone hat ihren Namen daher, da sich die Beiträge zur Sozialversicherung gleitend erhöhen. Verdient man nur knapp mehr als 450€ muss man nur ca. 50€ an Beiträge bezahlen. Bekommt man allerdings 850€ im Monat, muss man dafür ca. 175€ an Abgaben bezahlen, was den normalen Prozentsätzen eines Angestelltenverhältnisses entspricht. Wie die Beiträge bei euch genau aussehen, könnt ihr mit dem Gleitzonenrechner ausrechnen.

Lohnsteuer muss man bei einem Midijob nicht bezahlen, wenn man unter dem Steuerfreibetrag liegt und man nebenher keine weiteren Jobs ausübt. Aber Vorsicht: Wer sich in der Steuerklasse 5 oder 6 befindet, muss meistens hohe Abgaben für den Midijob bezahlen.

 

Gibt es Ausnahmen oder sonstige Dinge zu beachten?

Wichtig für den Jobber ist, dass der Midijob als solcher bei seiner Krankenkasse angemeldet wird. Wenn das nicht passiert muss man ggf. mit hohen Abgaben rechnen, welche man sich aber mit einer Steuererklärung wieder holen kann. Beachten muss man auch, dass der Verdienst bei mehreren Midijobs immer zusammengerechnet wird und insgesamt die 850€ Grenze nicht überschritten werden darf. Wenn man hauptberuflich selbstständig oder freiberuflich arbeitet, kann man die Steuerfreiheit des Midijobs problemlos ausnutzen, da man den Job in Steuerklassen 1 bis 5 anmelden kann. Unter folgendem Link findest du noch mehr Informationen zu den Steuerklassen.

 

Das wichtigste in Stichpunkten:

  • Ein Midijob ist ein Nebenjob, in dem man zwischen 450,01€ und 850€ verdient
  • Bei einem Midijob steigen die Beiträge zur Sozialversicherung mit Höhe des Verdienstes
  • Azubis und Teilnehmer eines freiwilligen, sozialen Jahres können keine Midijobs ausüben
  • Für Studenten tritt meistens die Werkstundentenregelung in Kraft
  • Ein Midijob muss der Krankenkasse des Jobbers gemeldet werden
  • Hat man mehrere Midijobs, darf man insgesamt nicht mehr als 850€ im Monat verdienen
  • Meistens wird der Verdienst in den Midijobs über das Jahr zusammengezählt und dann durch 12 Monate geteilt. Wer dann unter den 850€ pro Monat ist, befindet sich in der Gleitzone
  • Wer einen Midijob neben einem sozialversicherungspflichtigen Job ausüben will muss beachten, dass die Verdienste beider Jobs zusammengezählt werden
  • Wer in den Steuerklassen 1-4 angemeldet ist, muss meist keine Lohnsteuer zahlen
  • Wer in den Steuerklassen 5 oder 6 angemeldet ist, muss Lohnsteuer zahlen
  • Selbstständige und Freiberufler können den Midijob in den Klassen 1-4 anmelden

Weitere Informationen zu Midijobs und speziell der Sozialversicherung findet ihr bei der deutschen Rentenversicherung.

Wir hoffen wir konnten dir das Thema Gleitzone bzw. Midijob gut erklären. Wenn deine Fragen aber noch nicht ganz beantwortet wurden, du eigene Erfahrungen zum Thema gesammelt hast oder etwas anderes sagen möchtest, freuen wir uns auf einen Kommentar von dir!

 

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Die kurzfristige Beschäftigung Posted on

  Du willst über die Ferien arbeiten oder kannst spontan einige Wochen in einem Betrieb aushelfen? Dann ist das eine kurzfristige Beschäftigung und unterscheidet sich von 450€- bzw. 850€-Jobs (Mini– oder Midijob), denn hier ist es erstmal völlig egal, wie viel man verdient. Wichtig ist bei einer kurzfristigen Beschäftigung lediglich die Beschäftigungsdauer.   Wie lange darf eine […]

 

Du willst über die Ferien arbeiten oder kannst spontan einige Wochen in einem Betrieb aushelfen? Dann ist das eine kurzfristige Beschäftigung und unterscheidet sich von 450€- bzw. 850€-Jobs (Mini– oder Midijob), denn hier ist es erstmal völlig egal, wie viel man verdient. Wichtig ist bei einer kurzfristigen Beschäftigung lediglich die Beschäftigungsdauer.

 

Wie lange darf eine kurzfristige Beschäftigung sein?

Bei der Dauer einer kurzfristigen Beschäftigung gibt es, natürlich, nicht nur eine Möglichkeit. In Deutschland besteht in folgenden Fällen eine kurzfristige Beschäftigung:

  • Wenn man bei einem Arbeitgeber kurzfristig angestellt ist, darf man maximal 3 Monate am Stück im Jahr arbeiten, bei einer 5-Tage Woche oder mehr
  • Ist es höchstens eine 4-Tage-Woche oder arbeitet man über das ganze Jahr über verteilt, kann man an bis zu 70 Tagen arbeiten
  • Wenn man bei mehreren Unternehmen aushilft, darf man maximal 60 Tage arbeiten
  • Arbeitet man bei mehreren Unternehmen, aber immer länger als einen Monat, darf man höchstens 3 Monate lang aushelfen (mit mindestens 5 Tagen pro Woche).

 

Welche Abgaben muss man bezahlen?

Als Aushilfe mit kurzfristigen Beschäftigungen muss man keine Sozialabgaben, also keine Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung bezahlen. Allerdings muss man die Lohnsteuer abführen und damit auch ggf. die Kirchensteuer und den Solidaritätsbeitrag. In vielen Fällen kann man sich davon aber mit einer Steuererklärung am Ende des Jahres einiges wieder holen. Unter folgendem Link findet ihr ein Beispiel der Berechnung.

 

Was muss man bei einer kurzfristigen Beschäftigung noch beachten?

  • Die Befristung muss vorher vertraglich vereinbart worden, oder durch andere Umstände vorgegeben sein (z. B. Erntehelfer)
  • Eine kurzfristige Beschäftigung liegt nicht vor, wenn man damit seinen Lebensunterhalt bestreitet
  • Wenn man die Zeitgrenzen überschreitet, muss man in allen Sozialversicherungen Beiträge zahlen
  • Hat man mehrere kurzfristige Beschäftigungen im Jahr, muss man die insgesamt gearbeiteten Tage zusammenzählen
  • Rechnet man die Arbeitstage bei Jobs mit 5-Tage-Woche und solche mit weniger Tagen die Woche zusammen, darf die Summe der Arbeitstage 70 Tage nicht überschreiten
  • Der Lohn aus kurzfristigen Beschäftigungen wird nicht mit anderen Einkünften verrechnet

 

Ihr habt noch Fragen oder Anmerkungen zur kurzfristigen Beschäftigung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

 

 

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Darf man mehrere Minijobs parallel ausüben? Posted on

Oft passiert es, dass man in einem Minijob nicht die vollen 450€ erreicht, weil man nicht so viel arbeiten kann oder weil man sich die Schichten mit anderen Jobbern teilt. Um sich dennoch etwas leisten zu können oder einfach um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ist man auf mehrere Jobs angewiesen. Was es dabei zu beachten […]

Oft passiert es, dass man in einem Minijob nicht die vollen 450€ erreicht, weil man nicht so viel arbeiten kann oder weil man sich die Schichten mit anderen Jobbern teilt. Um sich dennoch etwas leisten zu können oder einfach um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ist man auf mehrere Jobs angewiesen. Was es dabei zu beachten gibt erfahrt hier.

 

Mehrere Jobs auf 450€-Basis sind erlaubt

Mehrere Minijobs zu haben ist kein Problem. Beachten muss man nur, dass der Verdienst aus allen Jobs zusammengerechnet wird und die 450€ pro Monat nicht überschreiten darf. Ist das dennoch der Fall, muss man für alle Jobs Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Das kann unter Umständen dann dazu führen, dass sich der zweite oder dritte Minijob finanziell wiederum nicht lohnt.

 

Ein paar Ausnahmen gibt es noch zu beachten

Selbständige und Freiberufler dürfen neben ihrem regulären Job so viele Minijobs ausüben wie sie wollen. Wenn sie aber zusammengerechnet die 450€-Grenze überschreiten, müssen sie in alle Zweige der Sozialversicherung einzahlen.
Wer hauptberuflich einen sozialversicherungspflichtigen Job hat und nebenbei einen Minijob ausüben will, ist von allen Abgaben bezüglich des Nebenjobs befreit (vorausgesetzt man hat sich von der Rentenversicherung befreit, siehe Minijob). Wenn man dann aber noch einen zweiten Minijob hat, wird dieser mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und damit muss man Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Das gilt auch dann, wenn man bei Haupt- und Nebenjob denselben Arbeitgeber hat. Einzige Ausnahme hier: Es handelt sich um eine Tochterfirma.

 

Wenn du das Zahlen von Beiträgen umgehen willst gibt es noch eine Alternative. Wir empfehlen dir dazu den Artikel zur kurzfristigen Beschäftigung. Weitere Informationen zum Thema findest du bei der Minijobzentrale.

Über Fragen und Anregungen würden wir uns freuen. Poste sie einfach als Kommentar und wird kommen auf dich zu!

 

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Der 450€- oder Minijob Posted on

  Der 450€ Job, Minijob oder auch im Beamtendeutsch  “geringfügig entlohnte Beschäftigung” genannt, ist die beliebteste Form des Nebenjobs. Der Name kommt ganz einfach von der Verdienstgrenze – monatlich darf man in einem Minijob nicht mehr als 450€ verdienen. Dafür bekommt man diese 450€, mit ein paar Ausnahmen, auch komplett ausbezahlt und hat diesselben Rechte […]

 

Der 450€ Job, Minijob oder auch im Beamtendeutsch  “geringfügig entlohnte Beschäftigung” genannt, ist die beliebteste Form des Nebenjobs. Der Name kommt ganz einfach von der Verdienstgrenze – monatlich darf man in einem Minijob nicht mehr als 450€ verdienen. Dafür bekommt man diese 450€, mit ein paar Ausnahmen, auch komplett ausbezahlt und hat diesselben Rechte wie ein normaler Arbeitnehmer. In Deutschland darf jeder einen 450€-Job ausüben, also egal ob Schüler, Azubis, Studenten, Arbeitslose, Arbeitnehmer oder Rentner.

 

Welche Abgaben muss man bezahlen?

Wenn man nicht möchte, muss man als Jobber gar keine Abgaben bezahlen, solange man unter den 450€ bzw. 5400€ im Jahr bleibt. Seit 01.01.2013 gilt für Minijobs allerdings die Rentenversicherungspflicht. Das bedeutet, dass man von den 450€ im Monat 3,9%, also höchstens 17,55€, in die Rentenversicherung einzahlen muss. Wer das aber nicht möchte kann sich davon befreien lassen. Dazu benötigt man nur ein Formular das man vom Arbeitgeber unterschreiben lassen muss. Du kannst es dir gleich hier downloaden.

Wichtig: Verdient man unter 450€, kann man sich bei der gesetzlichen Krankenversicherung noch über eine Familienversicherung anmelden. Arbeitgeber müssen allerdings mehr Abgaben zahlen.

 

Wenn man mehr als 450€ verdient

 

Was passiert wenn man mehr als 450€ verdient?

Grundsätzlich darf man nicht mehr als 450€ verdienen um die Vorteile des Minijobs in Anspruch zu nehmen, nämlich die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit. Verdient man mehr als 450€, aber weniger als 850€, befindet man sich in der sogenannten Gleitzone. Das bedeutet, dass man die Beiträge zur Sozialversicherung bezahlen muss, (Kranken-, Arbeitlosen-, Renten- und Pflegeversicherung). Sobald man über die 850€-Grenze kommt, muss man zusätzlich auch noch die Lohnsteuer abführen.  

 

Ausnahmen

Bei der Berechnung der 450€-Grenze gibt es ein paar Ausnahmen zu beachten:

  • Die Berechnung erfolgt meist über den durchschnittlichen Verdienst in einem Jahr. Man darf demnach im Jahr nicht über 5.400€ verdienen, was 450€ im Monat entspricht
  • Hat man mehrere Minijobs, werden diese zusammengerechnet und man darf insgesamt nicht mehr als 450€ pro Monat verdienen
  • Vorhersehbare Überschreitungen (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, etc.) muss man selbst mit einplanen
  • Unvorhersehbare Überschreitungen (Krankheitsausfälle von Kollegen,die zu mehr Arbeit führen) werden bei der Berechnung der 450€ Grenze dagegen nicht berücksichtigt

 

Gilt der Mindestlohn auch für Minijobs?

Die Einführung des Mindestlohns in Höhe von 8,50€ pro Stunde betrifft auch die Minijobs. Das bedeutet, dass man als Jobber nur noch maximal 52 Stunden und 54 Minuten arbeiten darf (450€ / 8,5€ = 52,9 Stunden) wenn man nach dem Mindestlohn bezahlt wird. Allerdings gibt es auch hier einige Ausnahmen, die von der Mindestlohnregelung ausgeschlossen sind:

  • Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung
  • Auszubildende
  • Praktikanten
  • Zeitungzusteller bis zum 31.12.2016

 

Das Wichtigste in Stichpunkten

  • Wenn man nicht mehr als 5.400€ im Jahr verdient, muss man auch keine Abgaben zahlen, bzw. man bekommt diese ggf. am Ende des Jahres wieder
  • Die Rentenversicherung (3,9 Prozent) muss man zahlen, wenn man sich nicht ausdrücklich davon befreit (Download)
  • Bei Bafög-Empfängern gelten besondere Regeln, siehe 450€ Job und Bafög
  • Der Mindestlohn gilt auch für Minijobber (mit wenigen Ausnahmen)
  • Hat man mehrere 450€-Jobs, wird der Lohn aller Jobs zusammengezählt und darf 450€ im Monat nicht überschreiten
  • Verdient man regelmäßig mehr als 450€, aber nicht mehr als 850€ im Monat (siehe Gleitzone), muss man die Sozialversicherung anteilig bezahlen

 

Wir hoffen wir konnten dir das Thema gut erklären. Wenn du noch Fragen hast, poste sie doch einfach in die Kommentare. Wir freuen uns!

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